foto: bernhard jenny cc by nc

zwischen_raum_bedarf – netzwerk und management für kreative orte

raumbedarf wird vielfältig sichtbar

jugendliche suchen räumliche möglichkeiten für kreative und experimentelle beschäftigung – nach anknüpfungspunkten zwischen eigenarbeit und arbeitswelt (handwerk bis neue kreative berufe).

jugendeinrichtungen suchen nach einstiegspunkten für kreative eigenarbeit von jugendlichen. dies erfordert orte und konzepte, über welche diese einrichtungen oft selbst nicht verfügen.

von erwachsenen werden räume für kreative nutzung, eigenarbeit und begegnungsmöglichkeiten, für eigenarbeit gesucht. dafür gibt es bereits vorbilder und konzepte.

in der stadt salzburg werden im zusammenhang mit stadtteilprojekten die temporäre nutzung von räumen thematisiert. das problem ist grundsätzlich die verfügbarkeit kostengünstiger räume für kreative nutzungen. die stadt salzburg hat dafür inzwischen einen „leerstandsmelder“ eingerichtet.

in kleinstädten und kleineren gemeinden gibt es leerstände, vor allem im innenstadtbereich, die nach kreativen nutzungen verlangen. gemeinden sind bei der suche nach möglichkeiten zur belebung von leerstanden und innenstadtbereichen an neuen konzepten interessiert.

in der zwischenzeit gibt es einerseits konzepte (eigenarbeit), neue und erfolgreich erprobte modelle (happy lab, otelo). andererseits befassen sich neue initiativen mit dem thema und möchten aktiv werden

der bedarf ist groß, der bedarf ist vielfältig. kreative jungunternehmer_innen, über den tellerrand schauende ideenentwickler_innen und spontane produktproduzent_innen brauchen raum. die einen brauchen etwas kleines, überschaubares, die anderen etwas weiträumiges. einmal muss es schalldicht oder lichtdicht sein, dann wieder reicht ein flugdach über sehr viel freien raum.

 

idee: netzwerk und management für kreative orte „zwischen_raum_bedarf‟

es geht nicht um einen einzigen ort und dessen nutzung oder um eine einzige nutzergruppe. denn raumbedarfe und auch mögliche raumangebote sind vielfältig.

es braucht nicht ein konzept für einen ort, sondern einen rahmen, der an vielen orten und für vielfältige nutzungen und nutzergruppen unterstützung leistet.

die kernidee besteht im aufbau eines netzwerks aus anbieter_innen und nachfragen (management für kreative räume), welches raumbedarf und nutzer_innengruppen zusammenbringt und gute lösungen für kreative nutzungen unterstützt. die herausforderung hierbei ist, neben der finanzierung, räume zu finden und nutzbar zu machen, und räumen und nutzer die zueinander passen zusammen zu führen. ein entscheidender punkt hierbei ist, mit personen oder organisationen zusammenzuarbeiten, für die leer stehende räume evtl. ein problem darstellen (stadt, land, gemeinden, makler, unternehmen).

in der realität scheitern viele bemühungen aus folgenden gründen:

  • es gibt gruppen, aber sie finden keine geeigneten räume

  • gruppen sind nicht in der lage, ein tragfähiges und verbindliches konzept zu schaffen und umzusetzen

  • interessierte gemeinden haben probleme, leerstände nutzbar zu machen, finden keine nutzer_innen

das city labor salzburg sieht die notwendigkeit landesweiter vernetzung und plant – auf grundlage von vorarbeiten, analysen und expert-talks zum thema den aufbau eines zwischen_raum_bedarf netzwerks, in kooperation mit land und stadt salzburg sowie mit anderen organisationen.

ansprechpartner: bernhard jenny, günther marchner

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